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Momente der Stille

Zeitintensives Luxuskonsumgut oder Balsam für die Seele

Wir sind ständigen Reizüberflutungen ausgesetzt. Kommunikation findet zunehmende virtuell statt. Wir sind immer erreichbar und tragen Telefone, Smartphone und die Arbeit in Form von Laptops und Tablets überall hin mit. Ganz selbstverständlich, wir könnten ja etwas verpassen. Die früheren Generationen waren nur erreichbar, wenn sie zu Hause waren oder in der Arbeit. Dazwischen regierte Stille zum Kraft schöpfen. Aber heute – halten wir Stille noch aus?

Zuerst einmal müssen wir innehalten und die Stille entdecken. Sie ist schon lange nicht mehr omnipräsent, sondern bedarf durchaus Disziplin und Mut sie selbst zu kreieren.

STILLE ERSCHAFFEN – SCHRITT 1

Ein Ort des Wohlfühlens wird zu Hause gesucht (ohne Hausarbeit und viel Technik). Alle Hintergrundgeräusche wie Musik, Fernsehen etc werden ausgeschaltet. Ja und auch das Telefon bzw Smartphone. Es ist schwer aber machbar. Und wie aus dem Nichts erscheint sie, die Stille. Wie lange hält ihr durch ohne Ablenkung? Gewöhnungsbedürftig oder?

STILLE GENIESSEN – SCHRITT 2

Nicht entmutigen lassen, am Anfang regiert das Gefühl im Hamsterrad zu sein und ständig etwas tun zu müssen. Tee trinken und sich gemütlich unter eine Decke kuscheln hilft. Am besten sind Tees mit Ingwer. Der Ingwer erzeugt von innen ein wärmendes Gefühl und ist auch leicht selbst gemacht.

Zutaten:

Den kleingehackten Ingwer und den Tee mit kochendem Wasser aufgießen und 5 min ziehen lassen. Danach Zitronensaft dazu und süßen ja nach Geschmack. Eine Kerze noch dazu anzünden und dem flackernden Flammenspiel zuschauen.  Stillegenuss deluxe oder?

STILLE IM OUTDOOR BEREICH – SCHRITT 3

Die Natur bietet genügend stille Plätzchen, ob Wälder, Berge, weitläufige Wiesen, entlang von Ufern. Im Herbst verwöhnt mit Farbenpracht, im Winter knirschen die Schritte im Schnee oder der Matsch klatscht lustig am Schuhwerk, der Frühling lässt die Blüten entdecken und im Sommer werden Leuchtreklamen gegen Glühwürmchenspaziergänge ausgetauscht. Diese Wunder der Natur sind aber nur für diejenigen sichtbar, die Stille zulassen und sich für Momente von der Erreichbarkeit verabschieden.

Mit diesen 3 Schritten wird der Stillefrust zum Balsam für die Seele und gibt ihr wieder Raum, um Kraft zu schöpfen. Nicht gefrustet sein, wenn es das erste Mal nicht klappt. Der Genuss der Stille fordert Aufmerksamkeit, die wir uns selbst schenken. Wenn wir aus der Stille wieder auftauchen, werden wir merken, dass wir auch nichts verpasst haben.

Der Stillstand ist nicht eingetreten oder was meint ihr?

 

 

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Verfasst von Karoline Friesacher

Karoline ist Chefreceptionistin der Thermenwelt Hotel Pulverer und schreibt für Sie über Interessantes, Wissenwertes und Tipps rund um Therme und Kulinarik.

6 Kommentare zu Momente der Stille

  1. […] und Entspannung Stress macht dem Kopf zu schaffen. Gönnen Sie sich Ruhepausen, um dem Kopfschmerz entspannt zu […]

  2. […] Krach werden Sie bei uns nicht finden. Dafür viel Ruhe. Diese entspannt Ihren Körper. Suchen Sie Stille und Unerreichbarkeit? Genießen Sie das Gipfelglück in den Kärntner […]

  3. […] Bauchzonen des Körpers. Die Powerwässer putschen uns auch auf, wenn wir eigentlich wieder zur Ruhe kommen wollen oder wir sind schon resistent gegen die Inhaltsstoffe und verlangen nach mehr. […]

  4. […] dem Saunagang Duschen Sie sich kalt ab und ruhen sich zugedeckt im Bademantel aus, am besten in den Ruheräumen und lassen Sie Ihren Körper […]

  5. […] Ayurvedische Massage wie Abyanga, Garshana, Shiroabyanga, Mukabyanga, Shirodhara etc. Die Therme steht als erstes auf Ihrem Plan. Bitte auf keinen Fall danach! Sie werden während den Behandlungen mit wertvollem Öl verwöhnt. Ihre Haut wird genährt. Geben Sie dem Öl Zeit zum Einwirken. Erst dann kommen die Giftstoffe beim Nachruhen und Schwitzen aus dem Körper. Genießen Sie nach dem entspannten Ausklang dieser Behandlung, am besten die Ruhe. […]

  6. […] Schritten kam die Routine der neuen Bewegungen zustande und die Einblicke begannen. Durch die Stille und das Nichtreden war man nur auf sich konzentriert. Ablenkung gab es keine. Durch den gleichen […]

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