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Skigymnastik wie die Weltcup Stars

Haben Sie schon einmal den Skirennläufern am Start zugesehen, wie sie sich aufwärmen?

Die Profis machen es richtig, damit sie das Verletzungsrisiko so minimal wie möglich halten. Physiotherapeut Vladimir Nemcic des Gesundheitszentrum der Thermenwelt Hotel Pulverer gibt Ihnen 4 Tipps für einen optimalen Start in die Skisaison.

Tipp 1

Fangen Sie mit Gehen auf der Stelle an, werden dann schneller und marschieren dann weiter. Ein paar mal Tempo wechseln mal langsam, mal schneller. Nicht vergessen dabei tief und regelmäßig atmen.

Tipp 2

Langsam nehmen Sie die Knie zur Brust hoch und das immer abwechseln links und rechts, zuerst langsam, dann dynamischer. Nach einigen Wiederholungen gehen Sie von der Beinbeugung auch in eine lange Beinstreckung. Nachher machen Sie einen langen Ausfallschritt und leicht dynamisch nach unten und wieder hoch gehen. Nach einigen Wiederholungen wechseln Sie die Beine.

Tipp 3

Zum Schluss springen sie auf der Stelle zuerst langsam und klein, dann schneller und höher. Eventuell ein paar Mal in die Abfahrtshocke gehen und leicht wippend in der Hocke (als wenn Sie eine Abfahrt fahren) bewegen.

Tipp 4

Nicht vergessen auf den Oberkörper und Arme. Dazu verwenden Sie die Skistöcke und machen leichte wippende Bewegungen (Muskel-Checks) in alle Richtungen. Natürlich bewusst atmen und die schöne Berglandschaft genießen.

Da bleibt noch eine Frage offen, warum eigentlich Skigymnastik?

Aufwärmungsübungen sind für Skitraining und Schifahren deshalb wichtig, weil sie auf die erhöhte Leistungsbereitschaft vorbereiten und Verletzungsrisiko senken. Durch die Skigymnastik werden die Durchblutung und der Tonus der Muskulatur gefördert und erhöht. Dadurch erzielen wir eine bessere Sauerstoffversorgung und der gesamte Stoffwechsel wird verbessert.

Der Schifahrer kann sich physisch und psychisch auf das Skifahren einstimmen. Beispielweise die Dehnungsübungen machen die Muskulatur widerstandsfähiger. Wichtig dabei ist: Wann Sie dehnen und welche Dehnungsübungen Sie machen. Allgemein kann man sagen, dass zuerst Sie den Muskel tonisieren sollten und dann in zweiter Hälfte der Aufwärmgymnastik, leichte dynamische Dehnungsübungen bzw. „Muskel-Checks“ machen. So sind die Muskeln schon gut aufgewärmt und auch oben genannte Effekte erreicht. Was Sie vermeiden sollten, sind statisch langdauernde Dehnungsübungen. Diese sedieren eher die Muskeln und deshalb sind die für Aufwärmen wenig geeignet.

Unter diesem Motto Ski-Heil
und einem Weltcupstart beim Skirennen in Bad Kleinkirchheim steht nichts mehr im Wege!

 

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Verfasst von Karoline Friesacher

Karoline ist Chefreceptionistin der Thermenwelt Hotel Pulverer und schreibt für Sie über Interessantes, Wissenwertes und Tipps rund um Therme und Kulinarik.

4 Kommentare zu Skigymnastik wie die Weltcup Stars

  1. […] Sie fühlen sich sicherer und topfit unter anderem auf der Piste, was Sie nicht nur vor Verletzungen bewahrt, sondern auch Spaß macht. Es reicht eine aufgerollte Matte oder eine Teppichrolle. Auf diesen […]

  2. […] Pistenregeln kann man als Snowboarder oder Skifahrer nichts falsch machen. Vorher am besten noch aufwärmen mit etwas Gymnastik und schon geht’s ab auf die […]

  3. […] wie ab auf die Weltcup-Skipiste! Wie bitte? Ja – die FIS Franz Klammer Strecke kann auch von Ihrem Mountainbike bezwungen […]

  4. […] Aktivitäten in den Kärntner Nockbergen, wie zB dem Laufen, Wandern, Nordic Walking, Biken, Skifahren, Langlaufen etc, ab zur Massage und Sie beugen Muskelkater […]

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