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Schlaffördernde Lebensmittel: Was Sie vorm Schlafen essen sollten & was nicht

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Die Vögel zwitschern. Die Bäche plätschern. Und die Sonne lässt die Blumen sprießen. Im Frühling ist es plötzlich wieder länger hell und das Leben verlagert sich nach draußen. Die Zeitumstellung, die helleren Abende und wieder dunkleren Morgen können den Organismus allerdings ganz schön durcheinanderbringen. So mancher findet abends nicht zur Ruhe und kommt morgens nur schwer aus dem Bett. Oft können einfache Maßnahmen bereits Abhilfe schaffen. Ein abendlicher Spaziergang oder der Verzicht auf elektronische Geräte vor dem Zubettgehen zum Beispiel. Auch das Abdunkeln des Schlafraumes, gutes Lüften oder meditative Rituale können hilfreich sein. Im Hotel Pulverer erwartet Sie unser Zirbenzimmer. Die Öle und Harze des Zirbenholzes wirken beruhigend und können den Schlaf fördern. In einem solchen Zirbenbett ist die Schlafqualität daher nachweislich höher als in einem normalen Bett. Daneben hat auch die Ernährung in puncto Schlaf ein Wörtchen mitzureden. Viele fragen sich zu Recht: Was soll ich vorm Schlafen essen und was lieber nicht? Im Folgenden werden schlaffördernde Lebensmittel vorgestellt:

Mit schlaffördernden Lebensmitteln den Schlafstörungen den Kampf ansagen

Grundsätzlich gilt: Je mehr Verdauungsarbeit der Körper abends noch leisten muss, desto schwieriger ist es, ihn herunterzufahren und auf die Nacht vorzubereiten. Essen Sie daher zwei bis drei Stunden vor dem Schlafen keine allzu großen, schwer verdaulichen oder fettigen Speisen mehr. Der wichtigste Botenstoff für einen angenehmen Schlaf ist Melatonin. Dieser ist in bestimmten Lebensmitteln bereits fertig enthalten. Meistens braucht der Körper allerdings Serotonin, um ihn herstellen zu können. Dieses Hormon setzt sich wiederum aus Inhaltsstoffen zusammen, die wir unserem Körper ebenfalls durch die richtige Nahrung zuführen können. Hierbei spielen vor allem das entspannende Magnesium, Calcium, Vitamin B6, Folsäure und die Aminosäure Tryptophan eine wichtige Rolle. Folgende schlaffördernde Lebensmittel enthalten diese Müde-Macher:   

  • Schlaffördernde Tees: Stellen sich Schlafstörungen ein, sollten bestimmte Tees ganz oben auf Ihrer Ernährungsliste stehen. Denn diese können nicht nur beruhigend wirken, sondern sich abends eine Tasse Tee aufzubrühen und sie in Ruhe zu trinken, ist auch ein Ritual. Und der Körper liebt Rituale. So wie der Morgenkaffee ihm signalisiert, sich für den Tag vorzubereiten, so gibt ihm der Tee den Hinweis, dass es nun Zeit ist, zu ruhen. Die bekanntesten schlaffördernden Tees sind Baldrian, Kamille und Lavendel.
  • Sauerkirschen: Die kleinen roten Früchte sind eine der wichtigsten natürlichen Melatonin-Lieferanten. Sie können aber noch mehr: Sauerkirschen wirken entzündungshemmend und beinhalten jede Menge Vitamin C.
  • Hülsenfrüchte: Zu dieser Gruppe zählen zum Beispiel Erbsen, Bohnen, Linsen oder Kichererbsen – im Allgemeinen Samen von Pflanzen, die in einer Hülse heranreifen. Kichererbsen sind dabei eine besonders gute Wahl. Sie enthalten viel Vitamin B6, das der Körper braucht, um Melatonin zu produzieren.
  • Bananen: Magnesium, Kalium, Vitamine – in Bananen steckt so einiges. Darunter die Aminosäure Tryptophan. Sie ist essentiell für die Melatonin-Produktion, wodurch Bananen eine optimale Kost vor dem Zubettgehen sind.
  • Milchprodukte: Tryptophan ist auch in Milchprodukten enthalten. Darüber hinaus sind Milch, Joghurt, Käse & Co. wichtige Magnesium- und B-Vitamin-Lieferanten. Diese können das Schlafhormon im Körper zusätzlich aktivieren und begünstigen.
  • Nüsse: Proteine, gesunde Fette und Tryptophan haben Nüsse ebenso zu bieten. Besonders Walnüsse und Cashew-Kerne sind aufgrund ihres Omega-3-Gehalts gut fürs Gehirn und kurbeln gleichzeitig die Melatonin-Produktion mit ihren B-Vitaminen an.
  • Avocado: Zu einer schlaffördernden Ernährung gehören auch Avocados. Der Grund hierfür ist ihr Magnesium. Dieses sorgt dafür, dass sich die Muskeln entspannen und die innere Unruhe verfliegt.
  • Eier: Sie sind ein weiteres, perfektes Abendessen. Für Ruhe und einen guten Schlaf sorgt in Eiern erneut der Botenstoff Tryptophan. Zudem fördern sie mit ihrem hohen Proteingehalt den Muskelaufbau.

Was Sie vorm Schlafen nicht essen sollten

Umgekehrt können Sie Ihren Schlaf auch dann verbessern, wenn Sie auf gewisse Lebensmittel verzichten. Dazu gehören in erster Linie solche, die den Körper anregen, wie koffeinhaltige Nahrungsmittel, Kaffee, bestimmte Tees und Energy-Drinks. Meiden Sie außerdem Lebensmittel, für deren Verdauung der Körper besonders viel Energie benötigt und die Leber alle Hände voll zu tun hat. Dazu zählen Alkohol, Süßes, Frittiertes, Paprika, Salat, Fleisch, Wurst und generell rohe Nahrungsmittel. Speziell bei Milchprodukten sollten Sie auf besonders reife Käsesorten wie Camembert, Gouda, Mozzarella oder Parmesan verzichten und stattdessen zu Emmentaler greifen. Meiden Sie zudem Sauerkraut, konservierte Fische, saure Gurken und Oliven, denn sie enthalten das anregende Tyramin.

Gute Ernährung & Bewegung an der frischen Luft für eine gute Stimmung

Übrigens: Das Hormon Serotonin, das dem Körper hilft, den richtigen Biorhythmus zu finden und bei der Melatonin-Produktion eine tragende Rolle spielt, wird gleichzeitig als Glückshormon bezeichnet. Produziert Ihr Körper ausreichend Serotonin, sind Sie auch automatisch ausgeglichener, haben gute Laune und sehen die Welt positiver. Ein weiterer Glücksbooster im Frühjahr ist die Natur. Studien beweisen: Wer regelmäßig im Wald spaziert, stärkt nicht nur das Immunsystem und erhöht die Lungenkapazität, sondern reduziert außerdem Stress und fühlt sich ausgeglichener. Machen wir das bei sonnigem Wetter, sammeln wir zudem Vitamin D. Auch dieses stärkt unser Immunsystem, kräftigt Knochen und Muskulatur und wirkt sich positiv auf unser Herz-Kreislaufsystem und unsere Psyche aus. Wer im Frühjahr auf eine Kombination aus erholsamem Schlaf, richtiger Ernährung und Bewegung an der frischen Luft setzt, dem kann die Frühjahrsmüdigkeit somit nicht viel anhaben. Im Hotel Pulverer ist es ein Leichtes, die Tage nach diesen Grundsätzen auszurichten. Wir bieten Ihnen nicht nur unser Zirbenzimmer an, sondern setzen auch auf eine gesunde, ausgewogene Küche. Und eine beeindruckende Naturkulisse, nämlich die des Biosphärenparks Nockberge, wartet direkt vor der Haustür. Also: Bereit für frühlingshafte Glücksgefühle? 😉

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